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   EX-ORTATION: Bulletproof   
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Disclaimer: all texts are copied 1:1 down to the last typo. So don't wise up on me. ;-)
 

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EVILIZED 


 

Ex-Ortation - Bulletproof 

Geschrieben von Andreas Weber    
11.04.2006 
 
Bulletproof Ich staune immer wieder, was unser kleines Schweizerländle so für talentierte Acts hervorbringt. Viel mehr staune ich aber, dass Ex-Ortation bereits seit über zehn Jahren existieren, „Bulletproof“ bereits das fünfte Album ist und ich noch nie etwas von dieser Band gehört habe (mit Ausnahme des Tracks „You can’t feel the Breath“, welchen ich vor ein paar Tagen auf dem Metal Nation II-Sampler gehört habe). Schande über mich.

Ex-Ortation machen auf jeden Fall keine Gefangenen und liefern auf „Bulletproof“ eine starke Mischung aus Thrash und etwas Metalcore (was vor allem am Aggro-Gesang liegt). Meist wälzt man sich recht groovig durch die Landschaft. Klar, neu erfunden wird hier nichts und man hört auch ab und zu die Vorbilder gut heraus. „Scarface“ erinnert von den Riffs her stark an Pantera, während „Things that never change“ in Richtung Sepultura zu Chaos A.D.-Zeiten geht, wobei das hier nicht negativ zu verstehen ist.

Ein weiterer Anspieltipp ist „Scream“, bei welchem eine Gastsängerin für Abwechslung sorgt. Allerdings wird hier nicht in Gothicmanier geträllert, sondern Gerlinde Ninaus verfügt über eine starke Powermetal-Röhre. Ebenfalls ganz stark kommt der Titeltrack, welcher sich nach einem kurzen ruhigen Anfang in ein brachiales Riffmonster verwandelt. Abwechslung gibt es mit dem verhältnismässig melodischen „Against“, während bei „Hidden Guns“ auch das Gaspedal durchgetreten wird, wobei hier ein Zwischenpart, welcher stark an Slayer’s „Mandatory Suicide“ erinnert, für eine kleine Verschnaufpause sorgt.

Weshalb man allerdings den schwächsten Track „And that’s that“ auch noch als schauderhafte, überflüssige Remix-Version an den Schluss des Scheibchens klatscht, ist mir ein Rätsel.

Das soll aber den guten Gesamteindruck nicht schmälern, zumal auch die Produktion (vor allem im Gitarrenbereich) ordentlich knallt. Wer auf die bereits erwähnten Vergleiche kann, oder auch Bands wie Machine Head oder die Landsmänner von Gurd gut findet, kann „Bulletproof“ blind kaufen.

Tracklist:
01. Going online (Intro)
02. Scream
03. Bulletproof
04. You can’t feel the Breath
05. Kill myself
06. Scareface
07. Last Shot
08. Against
09. And that’s that
10. Things that never change
11. Hidden Gun
12. And that’s that (Remix)


Bewertung: 76 %
: Oktober 2005
www.ex-ortation.com

 

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Transit [Dec2005]

EX-ORTATION | Bulletproof
Quam Libet Records    [Cover]
L'intro de l'album peut faire penser deux secondes qu'on va avoir affaire à un groupe electro… Perdu ! Ex-Ortation c'est du power thrash à la Pantera qui vous arrive tel un coup de poing dans la gueule. Bref, pas beaucoup de subtilité mais ce n'est pas le but recherché avec ce style. Ce qui m'a surpris à la première écoute, c'est la puissance et le grain de la voix du chanteur très comparable à un certain Max... Leur meilleur morceau est sans doute 'Bulletproof', classique mais ultra efficace, avec son intro toute calme qui tranche avec des riffs ultra heavy. S'ensuivent des 'You Can't Feel The Breath' ou 'Kill Myself' monstrueux en puissance, 'Scarface' à la fois lourd et rythmé ou 'Things That Never Change…' qui est une véritable machine à mosh pit. Moi je vous le dis, Ex-Ortation c'est du très bon, on leur reprochera sans doute le manque d'originalité, fuck it, c'est comme reprocher à un boxeur de faire toujours la même chose sur un ring. Écoutez Ex-Ortation, pétez tout et vivez heureux !

www.ex-ortation.com                                   [Indy]


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Heavymetal 

EX-ORTATION - Bulletproof

Stilrichtung: Metal, Newmetal, Thrashmetal
CD Name: Bulletproof
CD Typ: CD Album
CD Cover: [Cover]
 
Datum Release: 27.08.2005
Datum Review: 27.10.2005
Review Autor/in: Luc Bischof

Die Zürcher Band stellt uns mit "Bulletproof" bereits ihren vierten Longplayer vor. Euch sollten sie also ein Begriff sein, denn sie sind schon lange dabei und haben schon für so illustre Bands wie Death oder Overkill eröffnet. Ihre Musik würde ich als modernen, groovebetonten Thrash Metal bezeichen.
Das nun vorliegende Album wurde in Eigenregie produziert und die Band konnte damit einen Deal bei Quam Libet Records einheimsen.

Die CD umfasst elf Songs und ein Intro, wobei sich darunter ein Remix eines Albumtracks befindet. Groove und Aggressivität sind die Hauptmerkmale des EX-ORTATION-Sounds und so gehen alle Tracks gut nach vorne los. Der Riff regiert die Songs. Ab und zu werden zur Auflockerung auch getragenere, melodiöse Parts eingeschoben. Ein paar Samples und Keyboards dienen ebenfalls diesem Zweck. Den Gesang würde ich dem Hardcore-Shouting zurechnen. Dies trägt, neben den Riffs, wesentlich zur aggressiven Stimmung von "Bulletproof" bei. Beim Opener "Scream" kommt eine Gastsängerin (Gerlinde Ninaus) zum Einsatz, die einen guten Job abliefert. Sie tönt recht Heavy Metal-mässig, was diesen Song sehr abwechslungsreich macht. Selten sind die Songs länger als fünf Minuten. Dies ergibt ein kompaktes Bild, die CD wirkt wie aus einem Guss. Nur der Remix von "And That's That" fällt aus dem Rahmen und für meinen Geschmack ist er auch eher überflüssig, denn ich kann mit Techno-Beats nicht allzu viel anfangen und bevorzuge klar die Variante mit den Stromgitarren.
Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich (nicht) streiten. Meine Favoriten sind "Scream", "Kill Myself" und "Hidden Gun".

Wie erwähnt haben EX-ORTATION diesen Silberling selbst produziert und das Resultat kann sich hören lassen. Ziemlich druckvoll und auch transparent. Wobei mich dünkt, dass das ganze ein bisschen höhenlastig ist und der Bass etwas zu kurz kommt. Er ist zwar in den tiefen Frequenzen präsent, man kann aber wenn die Gitarren brettern nicht wirklich hören, was er spielt. Bei den Passagen, wo die Gitarren dezent oder gar nicht spielen ist der Klang aber gut.
Spieltechnische Mängel konnte ich keine ausmachen. Man merkt, dass hier alte Hasen am Werk sind.

Die Aufmachung der CD ist auch ok. Das Cover passt zum Titel und es sind alle nötigen Infos vorhanden.

Abschliessend bleibt mir nur noch übrig Euch diese CD wärmstens zu empfehlen, denn was hier geboten wird muss sich vor niemandem verstecken. Die Songs ballern und sind auf den Punkt gespielt. Und auch die Arrangements können überzeugen.
Kaufen!!!

www.ex-ortation.com 
 
Bewertung: 85% von 100%

CD Produktion: 80%
Technisch: 85%
Cover / Inlay 80%
Songwriting 85%
Sympathiepunkte: 90%

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Metal Factory 

EX–ORTATION – Bulletproof
Quam Libet Records/K-Tel
Ex-Ortation stammen aus gut Old Switzerland und haben eine gute neue Platte, die sich "Bulletproof" nennt, am Start. Soweit so gut, doch was können wir von diesem Quartett erwarten? Früher hat man sich dem Death Metal unterworfen, heute ist man auf den Metalcore Zug aufgesprungen. "Bulletproof" beinhaltet zwölf Nummern, die durch Mark und Bein gehen und einen richtiggehend erschüttern. Sänger Marco Böhlen brüllt sich die Seele aus dem Leib, Gitarrist Pat Hitz produziert richtig gut abgehende Maschinengewehrsalven, da wird in nächster Umgebung alles niedergewalzt, tollen Gitarrensound hat der Mann. Die Rhythmus-Sektion von Ex-Ortation ist auch nicht ohne: Giuseppe Girotti zupft den Bass und zu guter Letzt sorgt Drummer Chrigi Tierney, dass die Band einen ordentlichen Beat verpasst bekommt. Die Truppe wirkt reifer auf ihrem vierten Album, es wird variabel gezockt, will heissen nicht andauernd voll auf die Glocke, sondern zwischenzeitlich lässt man es gemütlicher angehen, was aber nicht bedeuted, dass man an Härte einbüsst. Dass das Material live zünden wird, ist ohne Zweifel, den Ex-Ortation sind in ihren Grundgerüsten ja eine exzellente Live-Band, die ich schon erlebt habe (Nouveau Monde). Tja Jungs, bleibt zu hoffen, dass viele Fans sich Bulletproof reinziehen, denn das Material ist richtig gut geworden. Ich werde Ex-Ortation auf jeden Fall im Auge behalten, denn schweizweit sind sie auf jeden Fall in den vorderen Regionen daheim.
Daniel J.
Punkte: 9.0 von 10
October 2005

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Amboss 

EX-ORTATION "Bulletproof" (Modern Metal) [26.09.2005]
(Quam Libet Records)

Riffs, Riffs und noch mal Riffs. Die Schweizer Garde EX-ORTATION ballert euch die Riffs um die Ohren, dass es eine wahre Pracht ist. Stakkato-Riffs, Groove-Riffs und schädelspaltende Riffs geben sich ein munteres Stelldichein und die Songs werden von dezenten Keyboard- und Sample-Einsätzen abgerundet. Der kräftige Brüll-Gesang gefällt sehr gut, vor allem, wenn er mit den Kreisch-Vocals kooperiert. Angesiedelt irgendwo zwischen Thrash Metal und Nu Metal und mit einer Prise Fear Factory-Präzision garniert, kracht diese Scheibe mächtig gewaltig! Ich habe die CD jetzt auf Heavy Rotation gehabt und muss sagen: Hut ab! Der kleine Kraftbrocken macht auch noch nach dem 15. Durchlauf Freude! Lediglich zum Schluss sind ein oder zwei Songs nicht ganz zwingend und der Remix von "And that's that" ist ein Industrial-Werk, welches nicht schlecht ist, aber im Großen und Ganzen etwas stört. Anspieltipps sind diesmal wirklich schwer auszumachen, aber "Scream", "Bulletproof" und "Scareface" sind Knaller vorm Herrn. Unter www.ex-ortation.com gibt's einige Soundsamples und Infos zu unseren schweizer Nachbarn. (chris)

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Schwermetall 

Ex-Ortation - Bulletproof (2005)

Stil: Neo Thrash / Metalcore
Label: Quam Libet Records
Punkte: 9/13
Spielzeit: 47:51

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Ex-Ortation (damals noch Exhortation) mit "The Last Trial" ihr erstes Album veröffentlichten, welches wohl noch den meisten ein Begriff sein wird. Vom Death Metal der Anfangstage entfernte man sich dann aber rasch und so haben Ex-Ortation 2005 mit ihrem frühen Schaffen nicht mehr viel gemeinsam. "Bulletproof" ist eine sehr modern ausgerichtete Neo Thrash-Scheibe und knüpft nahtlos an die letzte Veröffentlichung "Orbit" an, von der man die Hälfte der Songs gleich auch noch auf "Bulletproof" gepackt hat.

Nach dem Intro folgt erstmal ein Schock: Die unsägliche weibliche Gaststimme im ersten Song klingt nach männlichem Kastratengesang aus den tiefsten 80ern und macht den Refrain völlig zunichte. Glücklicherweise bleibt dies aber der einzige gesangliche Totalausfall, denn fortan wird in bester Metalcore-Manier gebrüllt, was das Zeug hält. Dass schweizer Neo Thrash-Formationen mitunter sehr abwechslungsreich und kreativ zu Werke gehen, haben ja beispielsweise Lunacy und Mana Prime auch schon bewiesen, indem sie jeweils einen sehr originellen Stil entwickelten. Ex-Ortation stehen den erwähnten Kollegen diesbezüglich aber in nichts nach und präsentieren uns einen beachtlichen Ideenreichtum. Der Wiedererkennungswert der einzelnen Lieder wird gross geschrieben und so tritt das genreübliche Problem, dass alles sehr ähnlich klingt, nicht im Geringsten auf. Die Riffs sind erfreulicherweise grösstenteils mitreissend und wirkungsvoll eingesetzt. Nebst brachialen Gitarren und aggressiven Shouts werden immer wieder wohldosierte Cleangitarren, Klargesang und dezente synthetische Unterstützung eingestreut.

Unverzichtbar für ein gutes Metalcore-Album ist eine fette Produktion und die haben Ex-Ortation auf "Bulletproof" auch verpasst bekommen. Der Schlagzeugsound ist zwar einmal mehr sehr klinisch ausgefallen, aber er passt gut in die etwas unterkühlte Atmosphäre. Freunde ungeschliffener Klänge werden wahrscheinlich anderer Meinung sein.

Ich muss eingestehen, dass ich mich nur für wenige Bands aus dem Modern Thrash / Metalcore-Sektor mit Nu Metal-Einschlag begeistern kann. Auch "Bulletproof" ist für mich keine Offenbarung, sondern einfach eine abwechslungsreiche, mächtig groovende Scheibe, die manchmal etwas unspektakulär, insgesamt aber durchaus zu empfehlen ist.


Tracklist:
01. Going Online (intro)
02. Scream
03. Bulletproof
04. You Can't Feel The Breath
05. Kill Myself
06. Scarface
07. Last Shot
08. Against
09. And That's That
10. Things That Never Change
11. Hidden Gun
12. And That's That (Remix)


Bandkontakt:
EX-ORTATION, Fischbacherstrasse 13, 5620 Bremgarten
contact@ex-ortation.com
http://www.ex-ortation.com/

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Trespass 

Ex-ortation - Bulletproof (Quam Libet/K-Tel)

Text: Monthy
Bild: Cover

Ex-ortation sind nichts für Warmduscher, eher schon fürs Heiss-Kalte. Heiss wird einem jedenfalls ganz sicher und ganz schnell an einem Gig der Industrial-Trasher. Fürs Kalte über den Rücken runter sorgen hie und da eingebaute Feinheiten aus Sampling und Keys. So im Intro oder im mitreissenden Revoluzzer "Against" als Klanglandschaft, ansonsten eher in den auch vorhandenen Tunes, die man allerdings schon etwas heraushören muss aus dem Lärm, den die Jungs da machen. Ein gelungenes Experiment ist der temporäre Zuzug von Rockröhre Gerlinde Ninaus von Ninaus im fantastischen "Scream", die tönt wie Doro Pesh zu besten Zeiten. Ist übrigens downloadbar über die Labelhomepage (siehe Ende Text). Der Titelsong "Bulletproof" lässt die Ex-ortation-Gitarre zur Kalaschnikov mutieren und man meint förmlich den Rückschlag dieser Salve gegen die eigene Schulter zu verspüren. Starke Bässe, dominante, druckvolle und sehr präzise Riffs und gar nicht tumbes Draufhauen am Schlagzeug, eine rauhe Stimme, die auch mal klar daherkommen kann - Ex-ortation bringen mit, was wirkliche Kerle von einer Band so alles verlangen. Und sie sind live-erprobt und eingespielt. Existiert die Band doch schon seit 1992 und hat sich ihre Sporen seit ihrem 94er Debut The Last Trial im Death Metal abverdient. Mit der aktuellen Eigenproduktion Bulletproof, mittlerweile auch schon CD Nummer vier, haben sich Shouter Marco Böhlen, die Saitenteufel Pat Hitz (6) und Giuseppe Cirotti (4) sowie Taktgeber Chrigi Tierney nicht nur bei Quam Libet und K-Tel eingenistet, sondern sie bringen sie sogar zur Aussage "stolz zu sein, einen Kracher dieser Güte auf die Metalgemeinschaft loslassen zu dürfen." Recht haben sie! Ex-ortation sind hart genug, um bei dieser nicht durchzufallen, und interessant genug, um aufzufallen, auch und vor allem in Deutschland. "And that´s that", lässt sich da nur noch sagen, was auch die Band mit dem zwölften Track und einem bezeichnend technoiden Remix tut - Industrial Trash

www.ex-ortation.com
www.quamlibetrecords.ch

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sounds2move.de 

Quizfrage: Wie lautet der Name jener Schweizer Band, die mit Bulletproof ihr nunmehr viertes Album in die Läden hieven, sich einer brachialen Mixtur aus Nu Metal und Thrash bedienen und mit ihrem Sound, sogar das Matterhorn in seinen Grundfesten erschüttern.
Die Antwort darauf gibt es am Schluss dieses Textes.

Nach einem kurzen und stimmungsvollen Intro, knallt einem mit Scream, ein echtes Songmonster entgegen, dass mit seinem Groove alles niederzuwalzen droht. Wobei bei diesem Song, auf eine zusätzliche, sehr rotzig klingende Frauenstimme zurückgegriffen wird, die somit einen interessanten Kontrast zum männlichen Gesang bildet. Danach, also in den folgenden Songs, wird dieses Stylemittel leider nicht mehr eingesetzt, was aber der Songqualität keinen Abbruch tut. Vielmehr präsentieren sich auch die anderen Stücke als wahre Nackenbrecher, ohne dass dabei auf Abwechslungsreichtum verzichtet werden muss. So wird der Gesang sehr variabel gehalten, immer wieder mit modernen Elementen angereichert, während die Instrumentalmannschaft, eine mächtige Wand aus Gitarrenriffs und harten Drumms erbaut und somit für die nötige Härte sorgt. Dadurch entstehen Songkracher wie Kill Myself, Scarface, Last Shot oder auch and That`s That und trotzdem, ist noch nicht die gesamte Bandbreite dieses Albums ausgeschöpft. Denn mit dem vergleichsweise Ruhigen Against, wird kurzerhand eine neue Seite offenbart und auch hier, vermag die Band zu überzeugen, was diesen Song zu einem kleinen Geheimtipp macht. Zum Abschluss der CD, kommt dann nochmals eine neue Komponente ins Spiel und der Song and That`s That, wird in einem Remix nochmals dargeboten. Wobei diese Version, wohl für viele Metalheads zu elektronisch sein wird, sich aber dennoch als interessante Zugabe entpuppt und somit, ein sehr gelungenes Album würdig zum Abschluss bringt.

Kommen wir nun zur Auflösung, der oben gestellten Quizfrage. Der Name jener Band, die mit Bulletproof ein sehr starkes Album abliefert, laute Ex-Ortation und man sollte sich diesen Namen wohl besser merken. Denn obwohl die Band aus der kleinen Schweiz stammt, braucht sie den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz nicht zu scheuen und wird somit den Genrefreunden, wohl noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

"Bulletproof" kann man in Deutschland über Heavy Horses Records beziehen, ansonsten möchte ich allen Interessierten noch einen Besuch auf der Labelhomepage ( Quam Libet Records ) nahe legen. Dort kann man sich den Song "Scream" runtersaugen und sich somit endgültig von der vorhandenen Qualitäten von Ex-Ortation überzeugen.

Nando Rohner – http://www.sounds2move.de/ / 24.08.2005


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